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Oliver Whitehead

Oliver Whitehead — Filme 1967—2007 kuratiert durch Klaus W. Eisenlohr

Oliver Whitehead, der kürzlich eine Retrospektive seiner filmischen Arbeit im Cartes Flux Festival und WeeGee Art Center, in Espoo/Helsinki zeigte, kommt aus Helsinki nach Berlin um seine Filme und Videos in der Z-Bar im Rahmen der Sommerscreenings der Directors Lounge vorzustellen.

Oliver Whitehead bewegt sich mit seiner Arbeit auf unorthodoxe Weise in einem weiten Feld künstlerischer Mittel: Zeichnung, Malerei, Photographie, digitale Bilderstellung, Film, Video, Installation und Sound. Man könnte ihn daher auch als Medienkünstler im “wirklichen" Sinne bezeichnen. In seinen frühen Filmarbeiten war er beeinflusst von der aufstrebenden Film-Coop Bewegung in England und von der Nouvelle Vague. Allerdings hörte er, als er 1970 nach Finnland kam, zunächst auf Filme zu machen. In Helsinki arbeitet er seither als Künstler und dabei zeitweise an der Kunstakademie Helsinki (Kuvataideakatemia). Im Jahr 1991 nimmt er die Filmarbeit wieder auf und seither wird sein persönliches und gebautes, städtisches Umfeld zum Auslöser von ganz unorthodoxen Bildessays.

So zum Beispiel in “bike" wo die Kamera Blicke auf Menschen und Architektur entlang der bebauten Küste Helsinkis einfängt, die in einem Allegretto von Stadtimpressionen so zu einer Bildreise komponiert sind, dass sie über die Verbindung von Wahrnehmungen und deren Bedeutung nachdenken lassen. Hier, wie auch in “visual violence" werden die Bilder der alltäglichen Umgebung weniger zum Simulacrum von Welt, als vielmehr zum Auslöser um über Bedeutungen der visuellen Umgebung nachzudenken. Diese Bedeutungen können sowohl als politische Sinnes-Erfahrungen verstanden werden, als auch in Metaphern größerer Sinnzusammenhänge gelesen werden, die in die gebaute alltägliche Umgebung eingeschrieben sind.

Oliver Whitehead war schon dieses Jahr auf der Directors Lounge vertreten, und in weiteren Vorführungen des Urban Research Programmes von Klaus W. Eisenlohr. Nun freuen wir uns mit der Präsentation in der Z-Bar und im Rahmen von Sommerscreenings von Directors Lounge einen tieferen Einblick in sein Schaffen präsentieren zu können.

In Whitehead's later work the subject matter comprises the structures and users of urban settings(...) The visual idiom and the overlaid soundtrack give the works a politically slanted narrative dynamic. The meaning of the films, on the other hand, arises from the combination of cinematography, editing, repetition and thematic combinations. These have an inherent political dimension in the works in that they oppose the solutions typical of commercial cinema. (Hanna Johannson)

Sonntag, 12 August 2007, 20 h 30 Z-Bar, Bergstr. 2

siehe auch : Oliver Whitehead auf richfilm

bike auf directorslounge television


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